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Karate
Das Gürtelrangsystem das Gurtrangsystem (Kyudan) im Shotokan Karate-Do wird in zwei große Bereiche eingeteilt. Das Kyu System Für einen Kampfkunstinteressierten, der sich entschließt Karate-Do zu erlernen, beginnt ein langer Weg,
über dessen Ziel er selbst noch gar keine oder eine oft falsche Vorstellung hat. Unterstufe:
Mittelstufe:
Je weiter der Karateka im Kyu-System voranschreitet, desto mehr Hindernisse stellen sich ihm in den Weg, Das Dan-System Erreicht ein Karateka die Stufe des ersten Dan (Schwarzgurt - Kuro-Obi, so wird oft angenommen, daß er nun die Kampfkunst gemeistert hat. Dies ist aber grundlegend falsch, da der erste Dan nur anzeigt dass der Schüler die technischen Grundlagen gemeistert hat. Er ist nun bereit die Shu-Stufe zu verlassen und sich mit dem Geist des Budo zu befassen. Es gibt einen einfachen Satz, der diesen Sachverhalt deutlich wiedergibt.
Das Dan-System ist deshalb noch einmal in verschiedene Stufen unterteilt worden, um auch hier ein voranschreiten symbolisieren zu können. Im Gegensatz zum Kyu-System gibt es aber hier keine Unterscheidungen durch eine Gürtelfarbe, sondern sie bleibt hier durchgehend schwarz. Es gibt zwar einige Ausnahmen, aber diese sind eher selten zu sehen. Zum Beispiel tragen einige höhere an-Träger, einen rot-weißen Gürtel oder binden sich sogar wieder inen weißen Gürtel um, um anzuzeigen, das ein Meister auch weiterhin ein Schüler ist und immer wieder alles aufs neue erlernt. Öfter verbreitet ingegen sind die schwarzen Gürtel, die durch vielfaches Tragen langsam ihre innere, weiße Naht preisgeben. Auch hierdurch soll der oben angesprochene Kreislauf angedeutet werden.
Der scheinbar endlose Weg des Karateka bis zum Erreichen des Dan erscheint nun im Verhältnis zu dem, was noch vor ihm liegt, gar nicht mehr so groß. Denn erst jetzt erkennt er, dass der wahre Weg noch zu meistern ist. Erst mit der Zeit begreift er die Zusammenhänge und tastet sich Schritt für Schritt weiter. Sein Weg begann in der Form-Stufe (Shu) und führt ihn nun über die Ha-Stufe schließlich zur Ri-Stufe. Doch dieser Prozeß ist ein Prozess, der ein lebenlang andauert und ständig Auswirkungen auf sein Leben hat. Seine Lebensweise wirkt aber wiederum auf sein Verhalten im Dojo ein. Es entsteht also eine Wechselwirkung bis hin zur Verschmelzung. Der Karateka trainiert nun nicht mehr des Karete-Do, sondern er lebt es. ...und wer jetzt noch mehr wissen möchte, dem sei diese Seite ans Herz gelegt: www.karate-do.de Infos & Formulare Hier finden Sie grundsätzliche Informationen für das Jahr 2012:
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